Jahresrückblick 2021

Im Januar 2021 nahm die frisch gewählte Kooperation aus CDU und Bündnis 90 / GRÜNE die Arbeit auf. Und schon Ende Januar konnten wir in einem ersten Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Keller erste Schritte für das weitere Vorgehen vereinbaren. Dabei wurde auch vereinbart, dass es regelmäßige Gespräche zwischen UIZ und den Referenten des OB und der Umweltdezernentin geben sollte. So fanden dann auch in zügiger Folge mehrere dieser Runden statt.

Zunächst wurden seitens der Stadt einige mögliche Standorte präsentiert auf denen ein Umwelthaus als Neubau vorstellbar wäre. Zwar waren überaus interessante Orte dabei, jedoch wurde für alle diese Orte eine Realisierung in frühestens 8 bis 10 Jahren in Aussicht gestellt. Der Projektbeirat UIZ war sich schnell einig, dass Möglichkeiten einer schnelleren Realisierung gesucht werden sollten.

So wurden dann auf Vorschlag der Stadt einige Bestandsimmobilien gesichtet, darunter insbesondere das ehemalige Gebäude der WestLB an der Herzogstraße (heute Herzogterrassen). Die intensive Beschäftigung mit diesem Gebäude offenbarte Optionen, die auf den ersten Blick nicht zu sehen waren. Die Verhandlungen mit den Eigentümern wurden so weit geführt, dass ein belastbares Mietangebot das Ergebnis war.

Die Kosten für Miete und Betrieb wurden zusammengefasst in einem Wirtschaftsplan, der den politischen Parteien präsentiert wurde. Insgesamt ergab sich daraus ein Förderungsbedarf von jährlich 630.00,- Euro.

Diese Summe wurde sowohl von der CDU als auch den GRÜNEN unisono als deutlich überhöht angesehen. Auch diverse Gespräche mit den Parteien vermochten diese Auffassung zunächst nicht zu verändern. Vorläufiger Tiefpunkt hierbei war ein Gespräch mit Dr. Keller am 27.10.2021, bei dem der Oberbürgermeister deutlich machte, dass aus seiner Sicht ein Umwelthaus in der projektierten Größe in zentraler Düsseldorfer Lage nicht darstellbar sei. Eventuell sei ein deutlich kleineres Haus in weniger zentraler Lage vorstellbar.

Am selben Abend fand dann noch ein Workshop mit vielen potenziellen Nutzern des UIZ statt. Anstelle der Vorstellung möglicher Standorte wurde nun der Umgang mit diesen Aussagen diskutiert.

Auch der Projektbeirat tagte wenige Tage später. Aus der Diskussion wurde schnell klar, dass ein kleineres Umwelthaus eine völlig neue Projektentwicklung erforderlich machen würde. Die gesamte Entwicklung der letzten Jahre hatte die Einbeziehung der Landesverbände als einen wesentlichen Bestandteil für das Gesamtprojekt gesehen. Ein „Plan B“ ohne die Verbände war nie entwickelt worden. Dies wurde in einem offenen Brief an die Ratsfraktionen dann auch so formuliert.

Die Reaktionen auf den Brief kamen zügig. Ebenfalls mit einem Brief reagierten die GRÜNEN. Darin sprechen die GRÜNEN sich eindeutig für das Umwelthaus aus. Hinzu kamen diverse Telefonate mit der Bitte doch dialogbereit zu bleiben.

Und tatsächlich kam es schon am Nikolaustag zu zwei Gesprächen. Zunächst mit Bürgermeisterin Gerlach, die zwei Schulgebäude als mittelfristige Optionen anbieten konnte, später dann mit einigen Spitzen von CDU und GRÜNEN. Im zweiten Gespräch wurde deutlich, dass es gerade bei der CDU noch erheblichen Informationsbedarf über das Wertangebot von UIZ gibt. Dies soll zeitnah geändert werden.

Vorausschau 2022

Für 2022 hat der Rat in seiner Sitzung vom 16.12.2021 Geldmittel in Höhe von 150.000,- Euro für die weitere Projektarbeit bewilligt.

Dankeschön

Zum Jahresende möchten wir uns, wie im Vorjahr, bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern ganz herzlich bedanken für die Hilfe und das gezeigte Engagement!

Wir wünschen allen schöne Festtage und ein gutes Jahr 2022!

PS. Auch 2021 war UIZ beim Stadtradeln vertreten, das Team war überschaubarer als in den Vorjahren. Dennoch vielen Dank an alle Radler und besonders an Herry Rubarth für seine Arbeit als Team-Kapitän. Vielleicht geht 2022 ja wieder mehr.

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