Dialoge mit Stadt Düsseldorf und erneute Betrachtung von Bestandsgebäuden

Im Gespräch Ende Januar mit OB Dr. Keller wurde vereinbart, dass das Projekt „Umwelt ins Zentrum“ in einem engen Dialog zwischen Stadt Düsseldorf und UIZ weiter voran gebracht werden soll.

Diese Dialoge wurden aufgenommen und haben mittlerweile dreimal stattgefunden. Zusätzlich gab es noch einige Ortstermine. Auf Seiten der Stadt wird der Prozess durch die Referenten Fischer (OB und Planung), Eberhard-Köster (Umwelt) und Zaic (OB) geführt, für UIZ durch das Planungsteam Hummert (wertsicht), Schwarz (SPROM) und Kadelke (UZD).

Nach den Ablehnung der Bauvoranfragen zu den Standorten Kirch- und Caritasplatz in der BV 3 standen wir mit leeren Händen da. Dutzende von Bestandsimmobilien waren im Vorfeld geprüft und aus unterschiedlichsten Gründen verworfen worden. Und die beiden angedachten Plätze für ein Neubauprojekt waren anscheinend nicht realisierbar.

Ziel der Gespräche war es daher, neue Möglichkeiten zur Realisierung des Projekts zu lokalisieren und zu prüfen.

Die Stadt Düsseldorf hat daraufhin eine Reihe von möglichen Standorten für einen Neubau präsentiert. Darunter einige Orte, die ein hohes Potenzial für ein echtes Leuchtturmprojekt hätten. Alle Vorschlägen haben jedoch den Nachteil, dass sie sich erst mittelfristig (8 bis 10 Jahre) realisieren ließen, da z.T. erst Baurecht geschaffen müsste oder aktuell bestehende Nutzungen entgegen stehen.

Ein derart langer Zeitraum bis zur Realisierung scheint jedoch, besonders vor dem Hintergrund immer drängender werdender Umweltprobleme, wenig wünschenswert. Auch aus den Reihen der Nutzer wird der Ruf nach einer baldigen Umsetzung eines Umwelthauses immer lauter. Auf Vorschlag der Stadt Düsseldorf werden daher aktuell erneut Bestandsimmobilien geprüft. Diese könnten dann ggfs. als Interimslösung dienen. Diskutiert wird aber auch ein Bestandsgebäude als Dauerlösung. Zwar ließen sich dann einige Aspekte umweltgerechten Bauens oder Sanierens möglicherweise nicht in der ursprünglich gedachten Form umsetzen, andererseits wäre aber die Einsparung „grauer“ Energie positiv zu sehen.

Die Berichterstattung in der Rheinischen Post hat mittlerweile dazu geführt, dass es eine größere Anzahl von Angeboten gibt, die aktuell geprüft werden. Dabei geht die Spanne von ersten Vorprüfungen bis hin zu konkreten Grundrissprüfungen. Die ersten Ergebnisse dazu werden in Kürze vorliegen.

Ein weiterer Artikel ist kürzlich auch im Grünstift, Düsseldorfs einzigem Umweltmagazin erschienen. Der Grünstift hat übrigens anlässlich der 100. Ausgabe kürzlich den Umweltpreis der Stadt Düsseldorf erhalten. Dazu herzlichen Glückwunsch!

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