Entwürfe wurden abgelehnt

Nachdem das Projekt „Umwelt ins Zentrum“ über mehrere Jahre Bestandsimmobilien gesichtet, begangen und z.T. mit Architekten auf deren Umnutzung geprüft hatten, mussten wir nach 40 untersuchten Projekten feststellen: ein geeignetes Objekt war in den Jahren nicht auszumachen. Neben hohen Mietkosten oder extrem teuren Umbaukosten gab es vor allem auch die Nutzungskonkurrenz: denn auch der Wohnungsmarkt steht unter hohem Druck und wird als prioritär angesehen.

Die beiden Standorte und Neubauideen wurden von zwei Architekturbüros an uns heran getragen und wurden nach der ergebnislosen Suche schließlich doch als mögliche Alternative zur Umnutzung einer Bestandsimmobilie betrachtet. Ein Entwurf bezieht sich auf den Kirchplatz, der zweite Entwurf auf den Caritasplatz an der Rheinkniebrücke. Für beide Entwürfe wurde eine Bauvoranfrage eingereicht.

Diese beiden Voranfragen wurden am 15.09.2020 in der zuständigen Bezirksvertretung (BV 3) behandelt. Ergebnis: beide Entwürfe wurden abgelehnt. Dies ist umso erstaunlicher als beide Entwürfe, knapp drei Monate zuvor, schon einmal Vertretern der BV 3vorgestellt wurden und es damals wenige bis keine kritischen Stimmen gab.

Hauptkritikpunkt war die weitere Verdichtung des Bezirks durch einen Neubau – vor allem der Architektenentwurf vom Kirchplatz wurde diesbezüglich sehr kritisch gesehen. Die Holzständerbauweise, die Dachbegrünung und auch die Begrünung der Fassade des ‚tiefergelegten‘ Kirchplatzes konnten diese Bedenken nicht ausräumen – die in den Pflanztrögen vorhandenen Amberbäume wären umgepflanzt worden.

Am Caritasplatz gab es zusätzlich Bedenken bzgl. einer Frischluftschneise.

Wir bedauern das Ergebnis zutiefst. Nach fünf Jahren Suche können wir kein entsprechendes Objekt in zentraler Lage vorweisen.

Zumindest wurde uns aber die weitere tatkräftige Unterstützung der Politik / BV3 bei der Suche nach einem geeigneten Standort zugesichert , denn das das Vorhaben „Umwelt ins Zentrum“ ein wichtiges Thema ist und zum Erfolg geführt werden soll, hat die Bezirksvertretung im Rahmen der Diskussion betont.

Hier der Bericht der Rheinischen Post zum Projekt und zum Beschluss der BV 3.

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