Treffen mit der FDP-Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin

Am 3.8.2020 fand ein Informationstreffen mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann statt zum Thema Projekt „Umwelt ins Zentrum“.

Die Kandidatin zeigte sich allgemein gut informiert über das Projekt und äußerte sich darüber, dass sie diese Projekt interessant fände. Angesprochen auf die Tatsache, dass UIZ anders als vor 4 Jahren nicht mehr im Wahlprogramm der FDP Düsseldorf steht, erklärte sie, dies sei keine inhaltliche Distanzierung von dem Projekt, sondern schlichtweg dem Wunsch nach einem kompakten Programm geschuldet.

Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Katja Hummert, (wertsicht), Dirk Jansen (BUND) (v.r.)

Zu den vorgestellten Architektenentwürfen hatte die Kandidatin mehrere Anmerkungen.

Standort Kirchplatz

  • der „urbanere“ der beiden Standorte, daher ggfs. besser geeignet um die Düsseldorfer Stadtbevölkerung zu erreichen
  • Gebäude in der geplanten Form eine Aufwertung für den Kirchplatz
  • tiefer gelegter Platz ein schwerwiegender städtebaulicher Eingriff, Gefahr von Vermüllung, schwer kontrollierbarer Platzbereich. Öffentliche Diskussion über den städtebaulichen Eingriff und Wegfall der Tiefgaragen Plätze, würde das Projekt als solches gefährden.  Abgesehen davon,  wer das soll bezahlen soll.

Standort Rheinkniebrücke

  • Frau Strack-Zimmermann äußert erhebliche Bedenken, dass weitere Flächen am Rheinufer bebaut und einer Nutzung zugeführt werden sollen. Als Beispiel nannte sie, dass alle “an den Rhein” wollten und das schlichtweg nicht möglich ist. Schon die Bespassung durch die Stadtstrände und die städtische Werbung „famos a la playa“ sei eine Zumutung und würde den Standort Rhein deutlich belasten.
  • In der Diskussion konnte  verdeutlicht werden, dass der geplante Standort als Freifläche bislang ungenutzt ist, eine Konkurrenz zum KIT, Apollo oder anderen Einrichtungen nicht zu befürchten sei. Mit der Planung sei eine Aufwertung des Bereichs neben und unter der Brücke unter Umständen möglich.


Finanzierung

Frau Strack-Zimmermann ließ sich auch über den zu erwartenden Finanzaufwand für Erstellung und Betrieb des Gebäudes informieren und die Erwartungshaltung der Stadt gegenüber. Es herrschte Einigkeit darüber, dass eine einmalige Übernahme der Baukosten durch die Stadt, einer dauerhaften Subventionierung eines anderweitig finanzierten Gebäudes vorzuziehen sei. Die Kandidatin wies jedoch deutlich auf die unsichere Haushaltslage durch die Corona-Pandemie hin.

 

Teilnehmer

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP

Katja Hummert, wertsicht GmbH

Dirk Jansen, BUND

Jürgen Schroer, UZD

Stephan Kadelke, UZD

Edit

Auf Wunsch von Frau Strack-Zimmermann wurden einige Passagen des ursprünglichen Texts vom 4.8.2020 geändert.

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