Projektfortschritt, Corona, Wahlkampf und die Zukunft

Lange Zeit war es, nach außen hin, still um unser Projekt „Umwelt ins Zentrum“. Und tatsächlich mussten viele geplante Termine in den letzten Wochen, bedingt durch die Corona-Pandemie, abgesagt bzw. verschoben werden.

So konnte der Plan, eine Beschlussvorlage für einen Ratsbeschluss noch in diesem Sommer zu erarbeiten, nicht umgesetzt werden. Dies lag hauptsächlich daran, dass entsprechende Gespräche in großer Runde zeitweise nicht möglich oder nicht zulässig waren. Aber auch die Tatsache, dass die Gelder, die für die Fortführung des Projekts genehmigt waren, bislang nur zu einem kleinen Teil ausgezahlt wurden, machte die Einhaltung des Terminplans unmöglich.

Dennoch wurde im Hintergrund weiter gearbeitet und, im Rahmen der Möglichkeiten, auch Einiges erreicht.

  • Die Architektenteams haben die gewünschten Bauvoranfragen erstellt und eingereicht. Die Voranfragen befinden sich in der Prüfung der zuständigen Ämter. (Stand 3.8.2020)
  • Für die Voranfragen wurde eine Befreiung von den Bearbeitungsgebühren der Stadt Düsseldorf beantragt und genehmigt.
  • Der Projektsteuerer Thomas Schwarz, SPROM, hat mit den Architekten intensive Gespräche zur Evaluierung der bislang vorliegenden Entwürfe und der Kostenschätzungen durchgeführt und die Ergebnisse in eine Entscheidungsmatrix eingearbeitet.
  • Eine projektübergreifende Infrastruktur wurde etabliert.
  • Für alle Mietinteressenten wurde ein Vorvertrag für einen künftigen Mietvertrag (LOI) erarbeitet. Dieser soll das Mietinteresse dokumentieren und die aktuellen Flächenbedarfe konkretisieren. Die LOIs wurden an die Interessenten versandt.
  • Die Architekten haben die Entwürfe bei der Bezirksvertretung 3 vorgestellt.
  • Die Vorstände von BUND und NABU haben sich bei einer Ortsbegehung über die Entwürfe und die Standorte informieren lassen.

Aktuell sind Einladungen an OB Geisel / SPD, Hr. Engstfeld /GÜNE, Hr. Keller / CDU, Fr. Strack-Zimmermann / FDP, Hr. Bonn, LINKE  / Fr. Coldewe, Klimaliste Düsseldorf ergangen mit dem Ziel, ihnen den aktuellen Projektstand zu erläutern und eine Stellungnahme bezüglich des Projekts und seiner Fortführung von den Kandidaten zu erhalten.

Die Reaktionen der Kandidatinnen und Kandidaten werden wir zusammenfassen und im Rahmen einer Pressekonferenz darstellen. Die Einzelgespräche werden auch in diesem Blog/Newsletter dokumentiert.

Nach der Kommunalwahl wird es voraussichtlich andere Mehrheitsverhältnisse im Rat und möglicherweise eine neue Regierungskoalition geben. Es ist daher wichtig zu wissen, welche Parteien bzw. ihre Kandidaten das Projekt „Umwelt ins Zentrum“ auch in der neuen Legislatur realisieren wollen.

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